Angelkajaks

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Manchmal verhindern dicht bewachsene Ufer das Angeln von dort aus, und da kann nur per Boot unser schöner Sport ausgeführt werden. Hervorragend dazu geeignet sind Angelkajaks. Vorteil von Kajaks gegenüber Angelbooten ist die schnellere Fortbewegung. Durch geringeren Wasserwiederstand lassen sich Geschwindigkeiten von etwa 10Km/h erreichen. Ebenso bedeutet ein geringere Wasserwiderstand genau einen geringeren Kraftaufwand bei der Fortbewegung. Nicht nur im Süßwasser, sondern auch im Salzwasser findet das Kajak seinen Einsatz. Spezielle Halter am Kajak eigenen sich zum vertikalen verstauen von Ruten und Kescher während der Fahrt.

 

Was ist unter „Kajak“ zu verstehen?

Ein Kajak ist ein Boot, welches von einer oder von zwei Personen genutzt wird. Es gehört eingeordnet zu dem Boot – Oberbegriff  Kanu. Diese Boote sind mit keinem Motor ausgestattet, und sie werden nur von den paddelnden Kanuten per Muskelkraft fortbewegt. Entweder per Paddel oder aber bei speziellen Modellen per Fußpedalantrieb. Wer seine Hände frei halten will oder alleine unterwegs ist, der sollte sich ein Angelkajak mit Pedalantrieb kaufen. Ein Ruder, welches die Richtung angibt, gibt es im Kajak nicht. Bis auf die zwei Sitzflächen ist das Kajak oben geschlossen.

Mit einem Angelkajak kann der Angler lautlos die gewünschten Stellen im Angelgewässer erreichen. Damit ist er gegenüber den Anglern am Ufer klar im Vorteil. Noch größer wird der Vorteil der Kajakangler, wenn die angesteuerte Angelstelle vom Ufer aus Unwegsamkeitsgründen von anderen Anglern gar nicht erreichbar ist.

Sicherlich benötigt der Angler im Kajak ausreichend Platz für seine unentbehrlichen Angelausrüstungsgegenstände. Dafür sind die meisten Modelle mit integrierten Taschen im Kajakinneren ausgestattet.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die modernen Angelkajaks aus sehr robusten Materialien, wie CFK, ABS, Polyethylen, Holz, oder mit Aramidfaser verstärktem Kunststoff hergestellt sind.

 

Angelkajak

Die Wahl des des Angelkajaks

Vor dem Kauf sollte man sich Gedanken darüber machen, wie oft das Wassergefährt zum Einsatz kommt und wo das Einsatzgebiet des Angelkajaks sein soll. Daher weiß er auch, mit welchem Kajak er seine Angelabsichten am besten realisieren kann.

– Wer in einem ruhigen Gewässer über einen längeren Zeitraum angeln will, dem ist zu empfehlen, ein breites Kajak zu nutzen. Hier bieten sich „Sit in Kajaks“ an. Die Sitzmöglichkeiten sind sehr gut, und im großen Stauraum finden auch große gefangene Fische und das Zubehör ihren Platz.

  • Wer gern im Stehen angelt, dem sind die „Sit on Top Kajaks“ zu empfehlen, denn hier ist eine gute Bewegungsfreiheit gegeben, wenn auch der Stauraum kleiner ist.
  • Will der Angler aber fließende Gewässerstrecken beangeln, dann ist ein schmales Kajak zu empfehlen. Bei starker Strömung kann es schnell gefährlich werden und erfahrene Angler empfehlen, zwei Sicherheitsleinen zu nutzen
  • Da Angeln auch das Zusammenleben fördert, sind „Tandem Kajaks“ für Zweierteams beliebt, wobei einer beim Angeln sitzt, und ein Angler stehen kann.

Safety First: Die Sicherheitsleinen

Üblicherweise gibt es Kajaks zwei verschiedene Sicherheitsleinen: Um das Paddel nicht zu verlieren, sollte das Paddel an das Kajak angeleint werden. Ein Paddelverlust könnte sonst den Angler in eine missliche Lage bringen.

Die zweite Sicherheitsleine sollte den Angler mit dem Kajak verbinden, denn somit wird vermieden, dass das Kajak uneinholbar abdriftet. Im Vordergrund steht auch beim Angeln die Sicherheit und deshalb sollte ein Angelkajak diese Sicherheit bieten.