Forellenmontage

Forellen gehören den Salmoniden an und kommen in ganz Europa vor. Sie leben in unterschiedlichen Forellengewässern und unterscheiden sich je nach Art stark in ihrer Größe. Forellen kommen sowohl im Atlantik sowie in der Nord- und Ostsee vor, als auch in Bächen, Flüssen, Seen und angelegten Forellenteichen vor. So vielseitig wie der Fisch, sind auch die auch die vielen verschiedenen Angelmethoden mit denen die so beliebten Speisefische gefangen werden. Nicht zuletzt diese Vielseitigkeit macht das Forellenangeln so attraktiv und beliebt.

Arten, Lebensraum und die besten Angelzeiten

Forellen sind Raubfische und ernähren sich hauptsächlich von Insekten und kleineren Fischen. Zu den bekanntesten und beliebtesten Unterarten gehören die Bachforellen, Regenbogenforellen sowie die See- und Meerforellen. Alle vier Unterarten kommen auch hierzulande vor. Bachforellen können eine Größe von 20 bis 75 cm erreichen und leben in Bächen und Flüssen mit einer hohen Fließgeschwindigkeit. Bachforellen sind als hervorragende Speisefische bekannt und nicht zuletzt deswegen auch bei Anglern überaus beliebt.

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Auch die Regenbogenforellen gelten als hochwertige Speisefische. Ursprünglich stammen sie aus den USA und wurde in unseren Gewässern künstlich eingeführt. Sie können sogar eine Größe bis 90 cm erreichen und sind in Bezug auf die Wassereigenschaften nicht so anspruchsvoll wie die heimischen Bachforellen. Regenbogenforellen werden daher oftmals in Forellenteichen ausgesetzt.

Hauptsächlich in Süddeutschland sind in großen Seen mit einem hohen Sauerstoffgehalt und einer guten Wasserqualität die selteneren Seeforellen anzutreffen. Sie sind kleiner als die Bach- und Regenbogenforellen und werden als Speisefisch häufig unter dem Namen Lachsforelle angeboten. Die Nahrung der Seeforellen besteht überwiegend aus Krebsen.

Die Meeresforellen sind die größten Forellen der vier bei uns heimischen Unterarten. Zum Laichen kommen die erwachsenen Tiere in das Süßwasser und schwimmen die Flüsse weit hinauf. Die Jungtiere leben mehrere Jahre im Süßwasser, bis sie in den Atlantik oder die Nord- und Ostsee schwimmen. Meeresforellen können eine stattliche Größe bis zu 140 cm erreichen. Geangelt werden Forellen mit Ausnahme der Schonzeiten das ganze Jahr über. Meist werden sie tagsüber gefangen.

Montagen zum Forellenangeln

So unterschiedlich wie die Lebensräume der beliebten Raubfische, so vielseitig sind auch die Angeltechniken, mit denen Forellen gefangen werden können. Forellen können im Oberflächenwasser, im Mittelwasser und auch knapp über dem Grund geangelt werden. Entsprechend viele Montagen kannst du auch zum Forellenangeln verwenden. Zu den wichtigsten Montagen gehören:

Ebenfalls sehr beliebt sind Pfauenfeder-Montagen und Wasserkugel-Montagen.

Posenmontage

Das Posenangeln ist eine ungemein vielseitige Technik und ist auch die Angelmethode, die für Anfänger und Angelprofis gleichermaßen spannend und erfolgsversprechend ist. Jede Art von Naturköder kann mit einer Posenmontage angeboten werden und der Köder kann in jeder Gewässertiefe positioniert werden. Die Situation am Wasser ist der entscheidende Faktor dafür, wie tief du den Köder laufen lässt.

Waggler Posenmontage

Dabei gilt es zu berücksichtigen auf welcher Tiefe du die Forellen vermutest und wie schnell du die Montage beim Schleppen einholst. Wird die Standardmontage durch ein höheres Wurfgewicht ein wenig abgewandelt, hat das den Vorteil, dass dies ein besseres und weiteres Auswerfen ermöglicht. Läuft das Gewicht frei auf der Hauptschnur, muss die Forelle das Gewicht nicht selbst bewegen. Sie kann also ohne zusätzlichen Widerstand ziehen und bemerkt allenfalls die Tragkraft der Pose.

Sbirolino Montage

Der Sbirolino ist ein Wurfgewicht, welches durch seine spezielle Form herausragende Flugeigenschaften besitzt, wobei das Wurfgewicht nicht dem Sinkgewicht entspricht. Sbirolinos können in verschiedenen Gewässerbereichen eingesetzt werden und werden aktiv gefischt. Mit der Sbirolino Montage kannst du in jeder Gewässertiefe auch besonders leichte oder kleine Köder verwenden. Daher eignet sie sich insbesondere für das Forellenangeln. In der Nähe des Gewässergrundes solltest du schnell sinkende Sbirolinos verwenden. Schwebende oder langsam sinkende Sbirolinos eignen sich hingegen bestens für das Angeln im Mittelwasser. Für das Fischen an der Gewässeroberfläche solltest du dich hingegen für einen schwimmenden Sbirolino entscheiden.

Gundmontage zum Forellenangeln

Bei kalten Temperaturen und damit klassischer Weise im Winter stehen die Forellen zumeist nahe am Grund. Eine Grundmontage ist bei solchen Bedingungen daher ideal. Die Grundmontage hat viele Vorteile, die sich insbesondere beim Forellenangeln auszahlen. Dazu gehören zum Beispiel die guten Wurfeigenschaften und das schnelle Absinken des Köders. Beim Forellenangeln werden häufig schwebende Köder verwendet. Auch dazu eignet sich die Grundmontage bestens.

Einfache Grundmontage

Einfache Grundmontage

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Eine hervorragende Abwandlung der Grundmontage ist die Bodentaster-Montage. Ein Bodentaster eignet sich besonders zum Angeln an einem See oder Forellenteich. Er wird anstatt des klassischen Grundbleis verwendet und zeichnet sich durch einen starken Auftrieb aus. Ein Bodentaster sinkt nur langsam und steht selbst auf schlammigem Untergrund ohne dabei einzusinken.

Pfauenfeder- und Wasserkugel-Montage

Die Pfauenfedermontage ist eine klassische Montage zum Angeln am Forellenteich. Die Pfauenfedermontage ist beim Auswerfen sehr leise, sodass sie sich hervorragend zum Forellenangeln im Uferbereich eignet.

Alternativ zu einem schwimmenden Sbirolino kann auch eine Wasserkugel zum Forellenangeln an der Wasseroberfläche genutzt werden. Die Wasserkugel-Montage hat den Vorteil, dass das Wurfgewicht praktisch frei wählbar ist und die Pilotkugel gleichzeitig ein sensibler Bissanzeiger ist. Auch die Wasserkugel-Montage eignet sich sehr gut zum Angeln an Forellenseen.